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| Vogelscheuche | |
| n-f. scarecrow | |
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| Vogelscheuche | |
| [1] in Gemüsebeeten oder auf Äckern platzierte, mit alten Kleidern bestückte Holzkonstruktion, die aufgrund ihrer menschenähnlichen Gestalt Vögel fernhalten soll |  |
| übertragen: |  |
| [2] abwertend: Person, die durch ein ungepflegtes Äußeres auffällt und/oder als (dürr und) hässlich wahrgenommen wird |  |
| [3] umgangssprachlich: mutige, unerschrockene männliche Person |  |
| [1] Mein Opa hat in seinem Garten zwei Vogelscheuchen aufgestellt. |  |
| [1] „Da hatte er hinter dem Zaun, zwischen den Obstbäumen, die Vogelscheuche gesehen, einen alten schwarzen Hut und ein paar Stecken und darüber seine Samtjacke.“ |  |
| [1] „‚Oder vielleicht können wir eine Vogelscheuche aufstellen, so eine, die sich ein bisschen im Wind bewegt und Vögeln Angst macht‘, versucht Rafi es von neuem.“ |  |
| [2] Die neue Freundin meines Schwagers ist vielleicht eine Vogelscheuche. |  |
| [2] „Da wird die doch brüll’n: »Sie olle Vogelscheuche, Sie besoffene Trine – und lauter sone Sachen, die ich hier gahnich kann wiederholen, Herr Rechtsanwalt!«“ |  |
| [2] „‚Solche Trenchcoats kosten nicht viel.‘ Der eben noch nette junge Mann sieht aus wie eine Vogelscheuche.“ |  |
| [2] „Sie weiß, daß sie manchmal ungefähr wie eine Vogelscheuche aussieht, aber sie weiß auch, daß die Leute, die sie kennen, darüber längst hinaus sind.“ |  |
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| scarecrow | |
| Substantiv: |  |
| [1] die Vogelscheuche |  |